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In Sachen Rückgrat
Es war einmal ein Verein, der wollte ein Zeichen setzen - für Zivilcourage, gegen Rechts. "Mit Energie für Toleranz" sollte das Spektakel heißen, an diesem Wochenende sollte ein Fußballfest im brandenburgischen Storkow steigen. Schöne Bilder sollte das geben - und eine gute Botschaft obendrein: Der FC Energie Cottbus und sein Kampf gegen Rechts.


Blech, nicht nur an der Tribüne. Auch verbal.

Es war einmal ein Verein, der wollte ein Zeichen setzen - und versagte kläglich. Als die NPD nämlich ankündigte, während des Spiels nur 200 Meter entfernt zu demonstrieren, da zeigte sich, wie weit die Zivilcourage des FC Energie Cottbus tatsächlich reicht. Statt nämlich mit dem Fußballspiel dann erst recht gegen Rechts zu demonstrieren, kuscht der Verein vor der NPD - und sagt das geplante Testspiel ab.

So haben die Rechten ihren Erfolg - und der FC Energie Cottbus sein Schlamassel. Rückgrat sieht wahrlich anders aus.

PS: Die bitterste Randnotiz ist wohl ein Zitat des FC-Energie-Pressesprechers auf Zeit online: "Warum sollte die NPD die Absage als Erfolg feiern?", fragt er dort. Unser Tipp: Einfach mal drüber nachdenken. 


Bild: Flickr.com/funky1opti, veröffentlicht unter der Creative Commons-Lizenz.
Veröffentlicht von Florian Neuhann um 13:02:54 am 03.07.2009 in Rubrik "Aktuell"
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