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Kurz verlinkt (VI) - Fußball und Arbeitsmarkt
Fremdgegangen - Die Financial Times bedient sich dem traditionellen Handwerkszeug der Volkswirtschaftslehre - Anreize, Angebot und Nachfrage - um die Dominanz der 4+x großen englischen Teams zu analysieren. Hauptargument: Die begrenzte Vergabe von Arbeitspapieren an ausländische Spitzenkräfte treibt die Preise für die Akteure der absoluten Oberklasse hoch, so daß kleinere Vereine kaum eine Möglichkeit haben, in diesem Marktsegment tätig zu werden (Es sei denn, es taucht ein Scheich auch, Anm. d. Vrstpr.).
Eng verknüpft: Die auch in der deutschen Sportlandschaft verbreitete Meinung eine Ausländerquote würde einheimische Talente fördern - wohl kaum, denn nun müssen englische Jungprofis nicht mehr mit Übersee-Superstars um Jobs konkurrieren. Indiz für diese These: Die englische Nationalmannschaft ist seit dem massiven Einkauf von ausländischen Spielern in der Premier League um einiges stärker geworden.

Nicht zu verachten ist auch der unangenehme Nebeneffekt, dass die Preistreiberei auf dem Transfermarkt auch die Preise für Eintrittskarten massiv in die Höhe schnellen lässt.

Fazit: Die britische Regierung ist Schuld, dass immer mehr englische Fans in die Stadien kommen - vgl. 11 Freunde
Veröffentlicht von Daniel Neuhann um 14:07:07 am 07.09.2009 in Rubrik "Das Fundstück"
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