Noch am Montag erklärt uns der Fußballkenner Christoph Biermann auf Spiegel online, dass es vorbei sei mit der „Mär vom Außenseiterpokal“. Jetzt, so Biermanns These, hätten die Bundesligaclubs die Bedeutung des DFB-Pokals erkannt – von wegen Geld, Renommee und Qualifikation für die Europa League. Nur schade, dass der DFB-Pokal damit auch an „anarchischem Reiz“ verliere, weil sich „kaum jemand mehr Konzentrationsmängel leistet.“

Außenseiterpokal? Goliath? David? Was denn nun?
Und am Mittwoch erklärt uns der Fußballkenner Philipp Selldorf in der Süddeutschen Zeitung (noch nicht online): „Das David-Goliath-Prinzip hat ausgedient“. Die erste Pokalrunde habe genügend Beispiele vorgeführt, „dass sich die Klassenunterschiede in dem beschränkten Rahmen von 90 bzw. 120 Minuten recht gut minimieren lassen.“
Hm.

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