Schrieb The Times einst über den Trainer der Internazionale. "Mourinhos Fußball definiert sich ex negativo, in Abgrenzung zum Gegner", befindet wiederum der heutige Tagesspiegel. Van Gaal hingegen fügt über Mourinho hinzu "Er hat eine Philosophie, um die Organisation des Gegners kaputt zu machen". Und Viertelfinal-Verlierer Ferguson von ManU beschuldigt schließlich van Gaal und die Bayern, "typisch deutsch" den Gegner provoziert und beim Referee eine zweite gelbe Karte für da Silva eingefordert zu haben. Nun denn, das kann ja ein schönes Spiel werden heute Abend.
Die Vorstopper freuen sich!
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"Wenn er antritt, teilt sich das Meer." (Fuss über Lucio)
"Das war eine Eckstoßvariante, die sie selber noch nicht kannten." (Fuss über den HSV)
"Sagen sie mir mal einen psychologisch günstigen Zeitpunkt für ein 0-2." (Fuss über den psychologisch ungünstigen Zeitpunkt eines Gegentores)
"Ein Chip im Ball, das wärs, aber gut, meine Meinung ist da wirklich nichts wert." (Fuss über seinen Einfluss auf die Modernisierung des Fußballspiels)
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Die Süddeutsche Zeitung über Rehagels neuerlichen Erfolg als Trainer.
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Es ist derzeit wie zu Beginn der Achtziger, als Magath, Beckenbauer,
Hrubesch, Hamburg und Bayern den deutschen Fußball dominierten. Magath
sorgt auf Schalke für Furore, Beckenbauer bestimmt den Anti-Bayern
Diskurs, Hrubesch puscht die Fußballjugend und Hamburg und Bayern
beherrschen die spielerischen Schlagzeilen. Der einzige Unterschied:
Der HSV ist (wieder) eine Spitzenmannschaft, der FC Bayern möchte sich
(offensichtlich) davon verabschieden. Dies sind dann auch die beiden
Themen, die die Kommentatoren des deutschen Blätterwaldes beschäftigen:
Ist der HSV wirklich so gut? Und warum ist der FC Bayern so schlecht? ... weiterMan sollte "noch einmal darüber nachdenken, ob es wirklich so wahnsinnig klug ist, wenn sich Journalisten von Mönchen die Protestform abschauen." Der Tagesspiegel zum Boykott der Leichtathletik-WM durch die TAZ
Cornys Attacke.
"Der Verein ist höchst unprofessionell aufgestellt. Die Merchandising-Rechte sind das einzig Werthaltige an St. Pauli." Dumm nur, dass der Klub lt. Handeslblatt über sämtliche Rechte am Totenkopf-Logo nicht frei verfügen kann (und das bis zum Jahr 2034!) und Präsident Conry Littmann nun mit dem hausgemachten Merchandising-Konkurrenzprodukt Schwierigkeiten bekommt.
Rheuma-Kai.
"Die Erfindung von Laufwegen ist aus seiner Sicht auch keine besonders gute Idee gewesen", befindet heute die Süddeutsche Zeitung heute und veröffentlicht einen Quasi-Nachruf auf Roy Makaay, einstiger Torjäger bei den Bayern und heute bei Feyenoord auf der Abschussliste. ... weiter
Dienstagabend, 20:15 Uhr. Nun also tatsächlich: "Ran" ist zurück. Wie wird sie wohl, diese erste halbe Stunde, bis es mit dem Spiel losgeht?Also: Ein bombastisches Intro, viel schwarz, fette Riffs, ein paar Sekunden Schwarzbild - dann geht es los. Mit blauen Mikrofonen, viel zu kleinen Inserts, einem seltsam durchsichtigen Plastiktisch mit den drei "ran"-Buchstaben. Und mit Beckenbauer. Der redet wie immer. Sprich: viel drauf los, einerseits, andererseits. Timisoara? Eine gute Mannschaft, die man nicht unterschätzen darf, aber ja, der VfB sei natürlich Favorit, eine gute Gelegenheit, undsoweiter.
Hat er was gesagt? Nee. ... weiter
Wunderbar, dieser zweite Spieltag. Denn so langsam haben sich auch die
Journalisten der Republik warm geschrieben und uns diese Woche einige
wunderbare Kommentare beschert. Sogar bei Spiegel Online!... weiter
Noch am Montag erklärt uns der Fußballkenner Christoph Biermann auf Spiegel online, dass es vorbei sei mit der „Mär vom Außenseiterpokal“. Jetzt, so Biermanns These, hätten die Bundesligaclubs die Bedeutung des DFB-Pokals erkannt – von wegen Geld, Renommee und Qualifikation für die Europa League. Nur schade, dass der DFB-Pokal damit auch an „anarchischem Reiz“ verliere, weil sich „kaum jemand mehr Konzentrationsmängel leistet.“
Und am Mittwoch erklärt uns der Fußballkenner Philipp Selldorf in der Süddeutschen Zeitung (noch nicht online): „Das David-Goliath-Prinzip hat ausgedient“. Die erste Pokalrunde habe genügend Beispiele vorgeführt, „dass sich die Klassenunterschiede in dem beschränkten Rahmen von 90 bzw. 120 Minuten recht gut minimieren lassen.“
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Meine Damen und Herren, wieder eine Quizfrage!Bitte lesen Sie folgendes Zitat und sagen Sie, von wem es stammt...
- 1. vom Pressesprecher der DFL
- 2. vom aktuellen Deutschen Meister im Phrasendreschen, Altersklasse Ü60
- 3. vom Vorsitzenden des Ehemaligenvereins des Kolumnistenkreises der Bild-Zeitung
- 4. oder etwa doch von einem seriösen Sportjournalisten und Chefredakteur einer angeblich kritischen Fachzeitschrift?
"Die Bundesliga macht Spaß! Die Bundesliga ist spannend! Die Bundesliga boomt! Wer den deutschen Fußball in vergangenen Jahren skeptisch bewertete, sollte seine Analyse mittlerweile überprüfen. ... Längst ist die Trendwende eingeläutet, und die Zukunft deutet auf positive Aspekte hin. Nicht, dass nun alles golden glänzt. Aber viele Kritikpunkte aus schlechteren, nicht einmal allzu weit entfernten Tagen sind aufgegriffen und stetig verbessert worden. Das Zusammenspiel zwischen Liga, Vereinen und Verband wurde entkrampft, löbliche Eckpunkte konsequent anvisiert und ein tiefgreifendes Konzept - seriös finanziert - eingeleitet."
Und?
Spüren Sie auch den aufklärerischen Impetus, der aus diesen Zeilen spricht?
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Bitte diese sensationelle Gesellschaftskritik lesen!Christiano Ronaldo ist meine persönliche Hassfigur. Nicht weil er arrogant spielt (das könnte auch Stil haben), sondern weil er arrogant ist. Und ein weinerlicher, egoistischer Schauspieler. Seit der folgenden Szene muss mir dem jeder zustimmen: ... weiter

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