Nullnummer

Gooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaal! Der südamerikanische Torschrei, regelmäßig von Reportern in einer Lautstärke ausgestoßen, dass man in dem Moment die moderne Technik der Fernübertragung gar nicht bräuchte, ist ein Beweis für die einfachen Gemüter der Fußballfans. Klar, ein genialer Pass, eine gelungene Torwartparade, ein Kabinettsstückchen im Mittelfeld lässt uns kurz raunen und sogar zu einer respektbekundenen Bemerkung für den Gegner hinreißen.
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Gooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaal! Der südamerikanische Torschrei, regelmäßig von Reportern in einer Lautstärke ausgestoßen, dass man in dem Moment die moderne Technik der Fernübertragung gar nicht bräuchte, ist ein Beweis für die einfachen Gemüter der Fußballfans. Klar, ein genialer Pass, eine gelungene Torwartparade, ein Kabinettsstückchen im Mittelfeld lässt uns kurz raunen und sogar zu einer respektbekundenen Bemerkung für den Gegner hinreißen.
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Ein bisschen mehr Mainz für die Bundesliga!
Es hat ja immer etwas historisches, so eine Niederlage der großen
Bayern bei einem Aufsteiger zu erleben. So etwas gibt es schließlich
nicht alle Tage, zu häufig hat man die Bayern dann doch noch in letzter
Minute siegen sehen, mit ihrer typischen Behäbigkeit, einem hilfreichen
Schiedsrichter und dem berühmten Bayern-Dusel. Und natürlich ist man,
so als gewöhnlicher Fußballfan, in solchen Fällen immer auf Seiten des
Underdogs, Hauptsache, die Bayern verlieren, so ist man schließlich
groß geworden im Fußball. Und umso besser, wenn der Sieg des
Außenseiters dann auch noch verdient ist, Wetter und Stimmung bestens
sind und das Spiel auch noch echte Spannung bietet.
Toller Fußballnachmittag also, dieser vergangene Samstag im Mainzer Stadion am Bruchweg, als wahrscheinlich einziger Nicht-Mainz-Fan in der Fankurve des FSV.
Nur etwas war irgendwie anders.
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Es hat ja immer etwas historisches, so eine Niederlage der großen
Bayern bei einem Aufsteiger zu erleben. So etwas gibt es schließlich
nicht alle Tage, zu häufig hat man die Bayern dann doch noch in letzter
Minute siegen sehen, mit ihrer typischen Behäbigkeit, einem hilfreichen
Schiedsrichter und dem berühmten Bayern-Dusel. Und natürlich ist man,
so als gewöhnlicher Fußballfan, in solchen Fällen immer auf Seiten des
Underdogs, Hauptsache, die Bayern verlieren, so ist man schließlich
groß geworden im Fußball. Und umso besser, wenn der Sieg des
Außenseiters dann auch noch verdient ist, Wetter und Stimmung bestens
sind und das Spiel auch noch echte Spannung bietet. Toller Fußballnachmittag also, dieser vergangene Samstag im Mainzer Stadion am Bruchweg, als wahrscheinlich einziger Nicht-Mainz-Fan in der Fankurve des FSV.
Nur etwas war irgendwie anders.
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Rückblick: Erstes Spiel im Rheinenergie-Stadion

Das Stadion rastet aus. Erstes Tor der Saison, Führung gegen den Tabellenführer und amtierenden Meister. Dann läuft Poldi in halb linker Position nach schönem Pass des Torschützen zum 1:0 auf das Tor zu. Seine Position. Er macht das Ding. Es steht 2:0. Das Stadion skandiert "Lukas Podolski" und die ersten Karnevalslieder werden angestimmt. Die Champions League scheint in greifbarer Nähe.
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Das Stadion rastet aus. Erstes Tor der Saison, Führung gegen den Tabellenführer und amtierenden Meister. Dann läuft Poldi in halb linker Position nach schönem Pass des Torschützen zum 1:0 auf das Tor zu. Seine Position. Er macht das Ding. Es steht 2:0. Das Stadion skandiert "Lukas Podolski" und die ersten Karnevalslieder werden angestimmt. Die Champions League scheint in greifbarer Nähe.
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Nachruf (I): Tivoli Aachen (*1928, †2009)
Einundachtzig Jahre Fußballgeschichte finden in diesen Stunden Ihr Ende: Das letzte Ligaspiel der Alemannia aus Aachen im legendären Tivoli liegt schon einige Wochen zurück, und am heutigen Abend schließen nach einem Freundschafts-Kick gegen Pokalsieger Werder Bremen
die Pforten des altehrwürdigen reinen Fußballstadions endgültig.
Internationale Erfolge wurden hier nicht gefeiert, Länderspiele gab es kaum. Ich war das erste Mal auf dem Tivoli im Spätsommer 1995 zu einem eher durchwachsenen Regionalliga-Kick. Glamour geht anders.
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Einundachtzig Jahre Fußballgeschichte finden in diesen Stunden Ihr Ende: Das letzte Ligaspiel der Alemannia aus Aachen im legendären Tivoli liegt schon einige Wochen zurück, und am heutigen Abend schließen nach einem Freundschafts-Kick gegen Pokalsieger Werder Bremen
die Pforten des altehrwürdigen reinen Fußballstadions endgültig.Internationale Erfolge wurden hier nicht gefeiert, Länderspiele gab es kaum. Ich war das erste Mal auf dem Tivoli im Spätsommer 1995 zu einem eher durchwachsenen Regionalliga-Kick. Glamour geht anders.
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Helden in Fußballstadien
Ok, ein kleines Quiz: Wer spielt 2009 in folgenden großartigen Stadien:
Camp Nou (Barcelona), Giuseppe-Meazza (Milan), Stade de France (Paris),
Olympiastadion (Berlin), ArenA (Amsterdam), Veltins-Arena
(Gelsenkirchen), Wembley Stadium (London), Hampden Park (Glasgow)?
Kleine Hilfe: Es ist ein Ausnahme-Team, für das sich definitiv der Stadionbesuch lohnt.
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Ok, ein kleines Quiz: Wer spielt 2009 in folgenden großartigen Stadien:
Camp Nou (Barcelona), Giuseppe-Meazza (Milan), Stade de France (Paris),
Olympiastadion (Berlin), ArenA (Amsterdam), Veltins-Arena
(Gelsenkirchen), Wembley Stadium (London), Hampden Park (Glasgow)?Kleine Hilfe: Es ist ein Ausnahme-Team, für das sich definitiv der Stadionbesuch lohnt.
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