Unser Motto
Im modernen Fußball aber gibt es keinen Platz mehr für die Vorstopper von damals. Genau wie der Libero mussten sie irgendwann dem Fortschritt weichen, der kompakten Verteidigung mit Viererkette und Abseitsfalle, der Doppel-Sechs und den stürmenden Innenverteidigern, den Konzepttrainern und Systemfußballlehrern. Für uns aber sind die Vorstopper zum Motto geworden: Auch wir wollen das immer noch beste Spiel der Welt in all seinen Facetten auseinandernehmen. Hier in diesem Blog. Über kleine und große Geschichten aus der Fußballwelt.
Über uns
Wir lesen gern gute Geschichten über Fußball – die Sportseiten der SZ, die „11 Freunde“, manchmal den „kicker“, sonst alles, was uns in die Hände fällt.
Ab und zu spielen wir auch Fußball selbst, mehr schlecht als recht. Aber sonst haben wir mit Fußball eigentlich wenig zu tun, sondern stehen größtenteils im Berufsleben – als politischer Journalist beim Fernsehen, Jurist beim Bundeswirtschaftsministerium, Existenzgründer, Marketing-Leiter in der Tourismus-Branche – bzw. studieren noch.
Vor allem aber diskutieren wir ständig – dann doch wieder über Fußball. Fühlen uns natürlich als die besseren Bundestrainer, werfen uns Thesen an den Kopf und antworten mit Gegenthesen. Jetzt endlich haben wir dafür ein Forum gefunden: Die Vorstopper. Viel Spaß beim Lesen!
Die Autoren
Falk Bömeke

Größtes Fußballerlebnis: WM-Finale 1994 in der Rose Bowl – mitten zwischen trommelnden Brasilianern.
Daniel Neuhann

Größtes Fußballerlebnis:
Lars Ricken, Champions-League Finale 1997, vor einem kleinen Fernseher irgendwo in Tansania.
Florian Neuhann

Hatte schon in der dritten Klasse auf die Frage nach dem Berufswunsch eine klare Antwort: „Sportreporter oder Astronaut“. Tingelte dann jahrelang Sonntag für Sonntag über die Fußballplätze in seiner Heimatstadt Remscheid und schrieb für die Lokalzeitung über das „Kreisliga A – Spiel der Woche“. Entschied sich aus Gründen der Seriosität doch für die Politikberichterstattung (die er mittlerweile im ZDF betreibt). Im Grunde seines Herzens aber will er am liebsten immer noch Sportreporter werden (oder vielleicht doch Astronaut?).
Größtes Fußballerlebnis: Pressetribüne, Halbfinale der Champions League im Mai 2001 in München, Bayern besiegt Real mit 2:1.
Florian Wichelmann

Der Koch unter den Vorstoppern. Kocht über vor Unternehmungslust und Organisationstalent – und ansonsten gute Gerichte für die Gäste im gerade erst eröffneten, ersten Restaurant seiner künftig wahrscheinlich riesigen Kette. Hat es als einziger Nicht-FC-Köln-Fan zugegebenermaßen nicht leicht im Team der Vorstopper, kompensiert sein Minderheitendasein (er ist Anhänger des VfB Stuttgart) dafür mit deutlich erhöhter Sprechgeschwindigkeit.
Größtes Fußballerlebnis:
Das deutsch-holländische Achtefinale, das fußballerische Schlüsselereignis unserer Generation, bei der WM 90.
Felix Willeke

Ist der Allrounder im Team. Im richtigen Leben arbeitet der studierte Germanist und Anglist sowie Hobbyfotograf als Marketing-Leiter bei einem Berliner Fernreiseveranstalter. Einem Pokalfinale zwischen dem 1. FC Köln und dem SV Werder Bremen im Jahr 1991 ist es zu verdanken, dass er jetzt für die Vorstopper in die Tastatur langt: Köln verlor zwar das Spiel im Elfmeterschießen – der kleine Felix dafür allerdings sein Herz an den FC und den Fußballsport im Allgemeinen.
Größtes Fußballerlebnis: Stadionbesuch zur offiziellen Eröffnungsfeier des neuen Wembley-Stadions am 22.08.2007 – nach dem frühen Rückstand durch ein Tor von Frank Lampard der Ausgleich durch Nutella-Boy Kevin und schließlich die Führung durch Funky Pee Pander. Was für ein Pfund. Gänsehaut-Atmosphäre.

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