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Unser Motto

Der Vorstopper – das war einmal, im Fußball der 60er, 70er, 80er Jahre. Ein Zerstörer, dessen einzige Aufgabe es war, den Mittelstürmer der gegnerischen Mannschaft  abzufangen, das Angriffsspiel des Gegners zu zerstören. Jürgen Kohler war so einer, oder, noch früher, Katsche Schwarzenbeck. Echte Raubeine eben.
Im modernen Fußball aber gibt es keinen Platz mehr für die Vorstopper von damals. Genau wie der Libero mussten sie irgendwann dem Fortschritt weichen, der kompakten Verteidigung mit Viererkette und Abseitsfalle, der Doppel-Sechs und den stürmenden Innenverteidigern, den Konzepttrainern und Systemfußballlehrern. Für uns aber sind die Vorstopper zum Motto geworden: Auch wir wollen das immer noch beste Spiel der Welt in all seinen Facetten auseinandernehmen. Hier in diesem Blog. Über kleine und große Geschichten aus der Fußballwelt.

Über uns

Wir schauen gern Fußball, ohne gleich Hardcore-Fans zu sein. Zwei-, drei-, vielleicht fünfmal pro Jahr schaffen wir’s ins Stadion, sonst verbringen wir die Samstagnachmittage in einer unserer Lieblings-Fußballkneipen in Berlin.
Wir lesen gern gute Geschichten über Fußball – die Sportseiten der SZ, die „11 Freunde“, manchmal den „kicker“, sonst alles, was uns in die Hände fällt.
Ab und zu spielen wir auch Fußball selbst, mehr schlecht als recht. Aber sonst haben wir mit Fußball eigentlich wenig zu tun, sondern stehen größtenteils im Berufsleben – als politischer Journalist beim Fernsehen, Jurist beim Bundeswirtschaftsministerium, Existenzgründer, Marketing-Leiter in der Tourismus-Branche – bzw. studieren noch.
Vor allem aber diskutieren wir ständig – dann doch wieder über Fußball. Fühlen uns natürlich als die besseren Bundestrainer, werfen uns Thesen an den Kopf und antworten mit Gegenthesen. Jetzt endlich haben wir dafür ein Forum gefunden: Die Vorstopper. Viel Spaß beim Lesen!

Die Autoren

Falk Bömeke

Falk Bömeke
Falk Bömeke
Fußball ist nicht das Wichtigste in seinem Leben, aber eine der schönsten Nebensachen. Spielt ein Mal pro Woche auf einer Wiese mit Rucksäcken oder Lackschuhen (nicht seine!) als Torpfosten. Hat die Kicker-Stecktabelle neben der Toilette platziert, damit er sich täglich noch mal orientieren kann. Und ist FC-Mitglied mit Ermäßigung, weil er mehr als 150km von Köln entfernt wohnt. Neben der Nebensache beschäftigt sich der gelernte Jurist im Bundeswirtschaftsministerium mit dem Wohlergehen einiger der Trikotsponsoren. Für 2010 steht der Urlaub fest: WM in Südafrika!

Größtes Fußballerlebnis: WM-Finale 1994 in der Rose Bowl – mitten zwischen trommelnden Brasilianern.

Daniel Neuhann

Daniel Neuhann
Daniel Neuhann
Ist der Jüngste an Bord der Vorstopper – und definitiv der beste im Umgang mit dem Ball. Hätte, könnte, wäre heute vielleicht der Marcell Jansen der dritten, vierten oder fünften Liga, hätte ihn damals in Köln nicht eine Verletzung (wahlweise phlegmatischer Umgang mit eben jener oder auch Motivationsloch) gestoppt. Ist außerdem fürs Fußballprofidasein dann doch zu ... äh... faul (wahlweise untalentiert) – hat sich also statt für die Fußballkarriere fürs Studium der VWL entschieden, das ihn mal nach New York, mal nach Berlin, mal nach Holland führt.

Größtes Fußballerlebnis:
Lars Ricken, Champions-League Finale 1997, vor einem kleinen Fernseher irgendwo in Tansania.

Florian Neuhann

Florian Neuhann
Florian Neuhann

Hatte schon in der dritten Klasse auf die Frage nach dem Berufswunsch eine klare Antwort: „Sportreporter oder Astronaut“. Tingelte dann jahrelang Sonntag für Sonntag über die Fußballplätze in seiner Heimatstadt Remscheid und schrieb für die Lokalzeitung über das „Kreisliga A – Spiel der Woche“. Entschied sich aus Gründen der Seriosität doch gegen den Sport - und für die aktuelle Berichterstattung (die er mittlerweile im ZDF betreibt). Im Grunde seines Herzens aber will Florian Neuhann am liebsten immer noch Sportreporter werden (oder vielleicht doch Astronaut?).

Größtes Fußballerlebnis: Pressetribüne, Halbfinale der Champions League im Mai 2001 in München, Bayern besiegt Real mit 2:1.

Florian Wichelmann

Florian Wichelmann
Florian Wichelmann

Der Koch unter den Vorstoppern. Kocht über vor Unternehmungslust und Organisationstalent – und ansonsten gute Gerichte für die Gäste im gerade erst eröffneten, ersten Restaurant seiner künftig wahrscheinlich riesigen Kette. Hat es als einziger Nicht-FC-Köln-Fan zugegebenermaßen nicht leicht im Team der Vorstopper, kompensiert sein Minderheitendasein (er ist Anhänger des VfB Stuttgart) dafür mit deutlich erhöhter Sprechgeschwindigkeit.

Größtes Fußballerlebnis:
Das deutsch-holländische Achtefinale, das fußballerische Schlüsselereignis unserer Generation, bei der WM 90.

Felix Willeke

Felix Willeke
Felix Willeke

Ist der Allrounder im Team. Im richtigen Leben arbeitet der studierte Germanist und Anglist sowie Hobbyfotograf als Marketing-Leiter bei einem Berliner Fernreiseveranstalter. Einem Pokalfinale zwischen dem 1. FC Köln und dem SV Werder Bremen im Jahr 1991 ist es zu verdanken, dass er jetzt für die Vorstopper in die Tastatur langt: Köln verlor zwar das Spiel im Elfmeterschießen – der kleine Felix dafür allerdings sein Herz an den FC und den Fußballsport im Allgemeinen.

Größtes Fußballerlebnis: Stadionbesuch zur offiziellen Eröffnungsfeier des neuen Wembley-Stadions am 22.08.2007 – nach dem frühen Rückstand durch ein Tor von Frank Lampard der Ausgleich durch Nutella-Boy Kevin und schließlich die Führung durch Funky Pee Pander. Was für ein Pfund. Gänsehaut-Atmosphäre.

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